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Liebe Dich selbst wie Deinen Nächsten
"Wir haben alle
diese Konzepte darüber, was richtig und was falsch, gut oder
böse, schön oder hässlich ist. Es sind nur Konzepte, doch wir
glauben an sie, und da liegt das Problem",
sagt Don Miguel Ruiz, und spricht damit auch unsere allernächste
"Umgebung", unseren eigenen Körper an. Der Ausstieg aus diesen
mentalen Konzepten, aus der Selbstverurteilung und aus dem
permanenten Vergleichen mit anderen ist das Ziel.
"Der große
Bösewicht heißt Selbstverachtung, Selbsthass und
Unzufriedenheit-mit-mir-selbst. Ich beginne, mich selbst zu
beobachten, auf mich selbst zu achten, die negativen Gefühle zu
fassen und damit meine eigene Art zu finden, diese zu
erklären." (Anthony
de Mello in "Der springende Punkt")
Akzeptieren von ALLEM, was
ist.

1. Ich akzeptiere
voll und ganz, was ist. Ich akzeptiere und liebe mich, genau so,
wie ich bin.
2. Wenn ich nicht
akzeptieren kann, was ist, dann akzeptiere ich, dass ich nicht
akzeptieren kann, was ist. Damit akzeptiere ich, was ist,
nämlich mein Nicht-akzeptieren-können, was ist.
Diese zwei Schritte haben eine befreiende Wirkung auf mein
seelisches Gleichgewicht und Wohlbefinden. Akzeptieren, was ist,
bringt mich schlagartig in die Gegenwart, ins Jetzt, und
verwandelt auf beinahe magische Weise meine Wahrnehmung über
mich. Und insbesondere das Akzeptieren davon, dass ich gewisse
Dinge in meinem Leben nicht akzeptieren kann, erlöst mich von
der ständigen und oft verkrampften Suche nach
Optimierungsmöglichkeiten.

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